schlucken

Leider ist unser Schlucken besonders störanfällig:
Der obere Verdauungstrakt und die Atemwege nehmen nicht nur kurzzeitig denselben Weg, sondern sie kreuzen sich auch. Verschlucken ist vorprogrammiert! Daher hat die Aufforderung: „Nicht mit vollem Mund sprechen!“ durchaus seine Berechtigung.

Doch es gibt auch eine Vielzahl von Erkrankungen, die mit Schluckstörungen einhergehen. Diese sind zumeist im Laufe des Lebens erworben, z.B. nach Schlaganfällen, bei Tumoren oder bei Erkrankungen des Nervensystems. Hier ist insbesondere auch die Demenz zu erwähnen.
Gefährlich wird eine Schluckstörung dann, wenn die Nahrung nicht mehr die Verdauungsorgane erreicht und damit zu einer Mangelernährung oder aber auch durch Steckenbleiben kehlkopfnah zu einer akuten Lebensbedrohung führt. Speiseanteile können in die Luftröhre und die Bronchien gelangen, insbesondere, wenn der Hustenstoss nicht mehr kraftvoll ausgeführt werden kann. Lungenentzündungen mit möglicherweise tödlichem Ausgang können die Folge sein.
In unserer Praxis wenden wir das international anerkannte Verfahren zur Erkennung von Schluckstörungen an.

Zur Schluckuntersuchung (FEES)