HNO Schnarchen

Wir führen die sog. Schlafendoskopie zur Beurteilung von Schnarchproblemen durch. Hierbei wird in einer Allgemeinnarkose durch den Anästhesisten die Narkosetiefe so gesteuert, dass die Patienten noch selbständig atmen können. Dadurch können wir die Situation beim Schlafen simulieren, der Patient beginnt zu schnarchen. Nun können wir mit Hilfe von beweglichen Endoskopen erkennen, von welcher Region der oberen Luftwege das Schnarchgeräusch verursacht wird.

Für die weitere Behandlung ist das Wissen über Entstehungsort und Qualität des Schnarchens von herausragender Bedeutung.

Nur dann können wir mit einer großen Sicherheit die verschiedenen Behandlungsstrategien einsetzen. Eine operative Therapie des Schnarchens ohne diese wichtige Diagnostik ist zum Scheitern verurteilt.

Da wir den Befund mit einer Kamera aufnehmen, können wir später mit Patient (und ggfs. Lebensgefährten) die alternativen Behandlungsmöglichkeiten besprechen. In ca. 70% der Fälle muss keine operative Massnahme durchgeführt werden. Die Kosten werden von den Gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen.