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Bereits seit 1998 beschäftigt sich unsere Praxis mit der Schlafmedizin. Das sogenannte Schlaf-Apnoe-Syndrom (=SAS) ist eine Häufung von Atemstillständen im Schlaf. Hierdurch kann die Sauerstoffsättigung im Blut abfallen, der Körper reagiert mit einer verminderten Schlaftiefe. Neben Tagesmüdigkeit und morgendlicher Unausgeschlafenheit können Konzentrationsstörungen bis hin zum Sekundenschlaf beim Autofahren auftreten. Ein erhöhter Blutdruck (Hypertonie) kann ein erster Hinweis auf ein SAS sein, beschrieben sind Schlaganfälle und Herzinfarkte. Es kann – in unserem Fachgebiet – zu Hörstürzen und Tinnitus kommen

Neben der schon sehr typischen Krankengeschichte ist die Schlaf-Messung mit portablen Systemen ein wichtiger diagnostischer Schritt.

Wir verfügen hier über 2 Screening-Geräte, die in ständigem Einsatz sind.
Einem Teil der Patientin ist nur mit einer Maskenanpassung zu helfen. Hierbei werden im Schlaflabor Atemtherapiegeräte (CPAP) mit einem individuell variablem Druck angepaßt, um die zusammengefallenen Atemwege zu „schienen“.

Bei einem milde oder mittelschwer ausgeprägten SAS können unterschiedliche Operation helfen, möglicherweise aber auch die Anpassung spezieller Schienen, die Unter- und Oberkiefer fixieren. Dies kann im Rahmen der Schlafendoskopie erkannt werden.

SAS-Patienten mit notwendiger CPAP-Therapie werden bei uns weiter überwacht. Zumindest jährlichen Kontrollen sind in Abstimmung mit den Krankenkassen erforderlich.